Nach ihrem mindestens beachtenswerten Comeback “Destroy Their Future” sind American Steel mit einem weiteren Album zurück und beweisen schon einmal, dass sie ihre Reunion keinesfalls als halbernste Eintagsfliege betrachten…



| Release Infos: American Steel – Dear Friends And Gentle Hearts Label: Fat Wreck Chords VÖ: 17.07.2009 Format: CD / LP Tracks: 12 Links: www.fatwreck.com Schublade: Punk |
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… “Dear Friends And Gentle Hearts” ist das insgesamt fünfte Album der Oaklander und liefert erneut den passenden Sountrack für die chillige Punkrock H0useparty. Oder besser: für die “Emergency House Party”. So heißt zumindest der erste Song und der reißt direkt mächtig mit. Es gibt das ganze Programm: eingängige Gitarrenarbeit, nette Gesangslinien und natürlich auch den Mitsingfaktor. Für mich bereits das Highlight des Albums.
Aber das soll keineswegs heißen, dass sich die restlichen Songs verstecken müssen: American Steel zeigen sich, wie schon auf dem Vorgänger, abwechslungsreich zwischen Schlichtheit und komplexerem Songwriting. Dabei fließen Einflüße von Soul, Folk und Motown in den Pop-Punk Sound des Quartetts ein. Das Tempo halten die Amis alles in allem eher gedrosselt, dafür setzt man auf Eingängigkeit.
Fazit:
In Zeiten des Durchbruchs von Against Me! und Gaslight Anthem sollte sich auch für eine Band wie American Steel, die definitiv keine Kopie einer dieser beiden Bands sind, eine Nische finden lassen. Trotzdem reichen sie an diese beiden Bands letztendlich nicht heran, dazu haben die Songs dann doch zu wenig Pfeffer im Vergleich zu Against Me! und zu wenig Jukebox Romance im Vergleich zu Gaslight Anthem. Entsprechend kleiner und spezieller dürfte die Nische für American Steel sein und bleiben.
