Platten-Review: Nofx – Coaster

Nofx sind (mal wieder) mit einer neuen Platte am Start. Dem elften Album in über 25 Jahren Bandgeschichte um es genau zu sagen. Hörn wir mal rein…

Release Infos:
Nofx – Coaster
Label: Fatwreck
VÖ: 24.04.09
Format: CD / LP
Tracks: 12
Links: www.nofx.org
Schublade: Punk

Bad Religion, Lagwagon, Pennywise, Nofx… kalifornischen Punkrocklegenden haftet auch immer der Ruf an, dass eigentlich alle Alben gleich klingen. Wobei man Nofx in dieser Hinsicht doch zumindest eine kleine Sonderrolle zugestehen muss. Eric hat mit dem Akkordeon und El Hefe mit der Trompete doch immer wieder für Abwechslung gesorgt und mit „The War On Errorism“  kam dann 2003 doch tatsächlich auch noch ein zumindest etwas überraschendes Album.

Das neuste Werk „Coaster“ kommt mit 12 Songs daher und erfindet das Rad mit Sicherheit nicht neu, aber wer hätte das auch erwartet!? Melodischer Punkrock mit einem Themenspektrum von Politik und Religion über Alkoholkonsum bis hin zu Teagan and Sara. Musikalisch ist die Scheibe eher punkrocklastig, d.h. El Hefes Trompete kommt nur sehr selten zum Einsatz, dann allerdings überzeugend („I Am an Alcoholic“).

Erwähnenswert sind darüber hinaus wohl vor allem die beiden Songs „My Orphan Year“ in dem Fat Mike den Tod seiner Eltern thematisiert sowie die Blödelnummer „Creeping Out Sara“, die von einem Treffen zwischen Fat Mike und Sara von Teagan And Sara auf einem deutschen Festival berichtet.

Fazit:
Wer auf Nofx steht wird auf seine Kosten kommen, wer die Band bisher nicht mochte wird sie auch nach dem Hören dieser Scheibe nicht in sein/ihr Herz schließen.

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