Steil bergauf geht es in den vergangenen Tagen für Rentokill aus Wien: Supporttouren für Propagandhi, Rise Against und Strike Anywhere zeigen nicht nur eindeutig in welche musikalische und mehr noch politische Schublade die Band zu stecken ist, sondern auch dass das Schaffen der Österreicher durchaus international geschätzt wird. Mit “The O.S.E.” haben die Jungs Ende Februar, passend zur Tour mit Rise Against und Strike Anywhere, eine Konzept-EP auf einer 12″-Picture Vinylscheibe veröffentlicht.
| Release Infos: Rentokill – The O.S.E. Label: Horror Business VÖ: 27.02.09 Format: Picture-12″ + CD Tracks: 4 Links: www.rentokill.com Schublade: Punk |
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Die Scheibe erscheint in einer 500er Auflage auf insgesamt 5 Labels aus ganz Europa. Die Vernetzung in Europa stimmt also schon einmal und dass die Jungs gerade auf Tour in Kanada waren und bald den UK bereisen beweißt, dass dieses Netzwerk nicht auf das europäische Festland beschränkt ist. Aber kommen wir nun zu den Songs
Auf der A-Seite der Scheibe befindet sich die eigentliche Konzept-EP. “The O.S.E.” steht kurz für die drei Songs “The Object”, “The Subject” und “The End”. Und die Songs haben es durchaus in sich: Wer schon das 2007er Album “AntiChorus” mochte, wird diese Platte lieben! Die ersten beiden Songs gehen direkt nach vorne, haben aber noch eine ganze Schüppe an Komplexität und Songwriting drauf gelegt. Politischer, harter und zugleich melodischer Punkrock erster Güte und mit sympathischem DIY Background! In “The End” zeigt sich die Band dann etwas ruhiger. Hier kommen auch mal Akustikgitarren zum Einsatz, trotzdem ist die Nummer alles andere als langweilig und auch hier passt die Stimme von Sänger und Songwriter Jack ausgezeichnet ins Bild.
Auf der B-Seite gibt es dann noch den Song “Downtown Train, ein Tom Waits Cover. Eine gefühlvolle und durchaus hymnische Rocknummer im Midtempobereich (klingt besser als die Beschreibung erahnen lässt). Alles in allem also eine Kaufempfehlung für diese mit viel Liebe gemachte Scheibe. Definitiv kann man hier dem nächsten Release der Band entgegenfiebern und nur hoffen, dass die Jungs auch dann weitermachen, wenn mal ein Jahr keine fette Supporttour drin ist…
