Platten-Review: No Authority – Don’t Lose Heart
Die Ska-Punk-Mafia von Leech Redda legt uns ein neues Release vor die Nase, das perfekt in den Labelkatalog passt. Die Süddeutschen No Authority präsentieren mit ihrem vierten Album ausgereiften Skapunk, der deutlich vielseitiger klingt als man es von vielen Genrekollegen gewohnt ist…
| Release Infos: No Authority – Don’t Lose Heart Label: Leech Redda VÖ: 06.06.08 Format: CD Tracks: 13 Links: http://www.skapunk.de/ Schublade: Ska / Punk |
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Zugegeben: An mir sind die Baden-Württemberger bisher auch spurlos vorbeigegangen, obwohl sie bereits seit 1996 existieren, bereits ihr viertes Album vorlegen und Supportshows für Bands wie Reel Big Fish, Less Than Jake, The Locos oder auch Seed gespielt haben. Im Süden sind die Skapunker wohl schon eher eine Größe, was natürlich an ihrer Herkunft, aber auch nicht zuletzt daran liegt, dass ihre Releases seit jeher auf dem Schweizer Label Leech Redda erscheinen.
Das die Jungs mindestens bundesweit Beachtung verdienen macht „Don’ Lose Touch“ schnell deutlich, wenn man sich denn erstmal dazu entschieden hat, über die grausige Artwork hinweg zu sehen und sich die CD mal anzuhören. Bandname und Artwork kombiniert lassen das konzeptlose Release einer Schrammelpunkband, die sich noch nicht sicher ist ob sie Polit- oder Funpunk machen soll, vermuten. Der Titel hingegen klingt schon wieder fast nach Emo, aber was soll’s…
Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt ausgereiften und melodischen Skapunk geboten. Dabei sollte man allerdings nicht sofort an die US-Bands des Genres und den häufig als „Schnellficker-Party-Skapunk“ bezeichneten Stil denken. No Authority ziehen ihr eigenes Ding durch und machen vor Popsongs genauso wenig wie vor „reinen“ Skaeinflüssen halt.
Fazit:
Was die Neun hier abliefern ist netter Skapunk für den Sommer, der mit seinen ausführlichen „Ska-Referenzen“ überzeugt, allerdings ab und an ein wenig den Arschtritt vermissen lässt. Zuviele Songs bewegen sich im Midtempobereich…
Dieser Eintrag wurde am Juli 2, 2008 um 1:46 erstellt und unter Platten-Reviews mit Tags leech records, leech redda, no authoriry abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst antworten oder einen Trackback Deiner eigenen Seite veranlassen.
